.. und dabei ist es schon Juni! Neuer Job neues Blog! Nun ganz Mainstream mit WordPress, vorbei ist die alte blosxom-Zeit. Das alte Blog konnte ich aber dank blosxoms HTML-Rendering inclusive Google-Ranking mit Status 300 moved permanently vom PRT-Webserver auf meinen eigenen Server umziehen lassen. Ich bin seit dem ersten Juni am Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM) der Universität Duisburg-Essen im Bereich Identitätsmanagement tätig. Das ZIM hat (pünktlich zu meinem Erscheinen ) einen Cray-XT6m Supercomputer in Betrieb genommen, der aktuell zu den 500 schnellsten Rechnern der Welt gehört.
Während des Testbetriebs hatte ich als ZIM-Mitarbeiter die Gelegenheit die Maschine einmal auszuprobieren. Passend zu meinem neuem Arbeitsbereich habe ich mir die MD5 Collision Demo von Peter Selinger vorgenommen und die Sourcen für die Cray kompiliert. Auf einem PC benötigt das Finden einer MD5-Hash Kollision mehrere Stunden.
Die Cray hat das in 56 Sekunden geschafft. Allerdings standen mir nur 400 der insgesammt 4128 Cores zur Verfügung, da noch allerhand andere Tests auf der Maschine liefen. Auf die Idee kam ich, weil ich in einem C’t-Artikel über GPU Rechenpower etwas über Brute Force Angriffe auf als MD5-Hashes gespeicherte Passwörter gelesen habe.
Cray XT6m Uni Duisburg-Essen
Ich konnte auch die Maschine selber in den Räumen des ZIM in Duisburg besichtigen, für ein Foto hatte ich aber nur mein altes TC300-Mobiltelefon dabei:
Über den Anruf von Giuseppe Guglielmi der als Autor für die WDR
Wissenschaftssendung Leonardo (und als Moderator für das Funkhaus Europa) arbeitet habe ich mich total gefreut. Einerseits weil ich selber begeisterter WDR 5 und Leonardo Hörer bin und andererseits weil die hochqualitativen Leonardo-Sendungen auch eine Motivation für das Pediaphon waren. Das kam so. Zu meiner üblichen Heimfahrtszeit läuft auf WDR 5 die Sendung Bärenbude (für Kinder) die leider für Erwachsene bei vollem Verstand unhörbar ist . Die Wissenschaftssendung Leonardo (Montags bis freitags, 16:05 Uhr bis 17:00 Uhr und 22:05 Uhr bis 23:00 Uhr) lief immer zu früh (oder zu spät)
für mich. Einen Podcast gab es beim WDR 2006 noch nicht und ich hatte ein funkelnagelneues MP3-Radio in mein Auto eingebaut Wie konnte ich es nutzen wenn ich während der Fahrt etwas dazu lernen wollte? Einfach selber Podcasts und MP3 generieren aus der Wikipedia! Mit der Sprachausgabe die ich auch für unsere mobilen Roboter eingesetzt habe.
Foto: Carina Mette, FU-Presse
Herrn Guglielmi war das Pediaphon auf der CeBIT 2010 aufgefallen, er war am
20.4.2010 hier in Hagen zum Interview zu Gast. Carina Mette von der FernUni Pressestelle war für ein Foto dabei.
Ich konnte spannende Fragen zum Pediaphon beantworten und Wir haben auch über neue ortsbezogene Dienste für Mobiltelefone diskutiert. Auf jeden Fall freut es mich sehr mit meinem Interview etwas zu Leonardo beigetragen zu können. Der Sendetermin ist noch nicht bekannt, ich trage ihn hier nach sobald ich etwas erfahre.
Ein neues Feature für das Pediaphon ist die Plugin-lose Audiowiedergabe mit HTML5. Moderne Browser (Firefox > 3.5, Chrome, Safari) unterstützen die HTML5-Spezifikation und ermöglichen konform dem Standard die Plugin-lose Audiowiedergabe direkt im Browser. Unterstützt wird das OGG-Audioformat für das jetzt auch im neuen Design eine Metadatei generiert wird. Einfach auf der Pediaphon-Seite HTML5 bei ‘Sofort im Browser abspielen mit’ auswählen.
Auch für location based services gibt es eine Neuerung in HTML5. Das Objekt getLocation wird nun in Javascript ähnlich wie in Google-Gears
direkt von allen konformen Browsern unterstützt. Der getestete Browser Firefox 3.6 fragt dazu den geolocation-Dienst von Google im JSON Format ab. Allerdings werden momentan nur IP-Adressen und empfangene WLAN MAC-Adressen ausgewertet. Der Nutzer wird immer vom geolocation-API gefragt ob er für die Seite seine Position preisgeben möchte. Google speichert (bzw. Firefox übergibt keinen Referer) angeblich nicht von welcher Seite die Anfrage stammt. Allerdings kann Google sehr gut seine Datenbanken mit den MAC-Adressen pflegen, die die Nutzer beisteuern.
Mit ‘about:config’ in der Adressleiste kann man (nach der neuen popup-Warnung den Schlüssel ‘geo.wifi.uri’ finden, der auf
https://www.google.com/loc/json verweist.
Auch die Linux-Version von Firefox 3.6 soll auch lokale und entfernte GPS-Empfänger unterstützen, wahrscheinlich ganz einfach über diesen Schlüssel, wo doch der GPSd-NG jetzt auch JSON unterstützt. (Da gibt es wohl noch ein kleines Problem).
Das Besucheraufkommen in der Halle 9 ‘future parc’, am übrigens exzellent organisierten (danke an das Ministerium und den Projektservice Schwan) Gemeinschaftsstand der Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen war insgesamt hoch. ‘Gefühlt’ scheint die Krise der CeBIT überwunden. Wir als Aussteller der FernUni (das FernUni-Team: Dr. Sonia Ganguin, Sandro Mengel, Maciej Kuszpa, Carmelo Sortino und meine Wenigkeit) waren mit den Kontakten zu potentiellen Projektpartnern, potentiellen Industriepartnern und auch den Nutzern unserer Dienste sehr zufrieden. Auch hier haben wir wieder einen humanoiden Roboter erfolgreich als Eye-catcher eingesetzt, der Femosapien Roboter vom Maciej Kuszpa wurde ordentlich bestaunt. Am letzten Tag der CeBIT (Samstag) wurdegrößtenteils Studienberatung nachgefragt. Neben Anfragen zu Studiengängen in der Informatik, Bildungswissenschaft und Elektrotechnik wurden auch berufliche Fortbildung und die Akademiestudiengänge stark nachgefragt. Die
Möglichkeiten des berufsbegleitenden Studiums und auch der Verzicht auf Studiengebühren begeisterten die Studieninteressierten am CeBIT Stand.
Lebenslanges Lernen scheint auch bei den Besuchern der CeBIT stark im Trend zu liegen.
Ich stelle das Pediaphon mit einem neuen
Mobilinterface auf der CeBIT 2010 als beispielhafte Anwendung für mobile Learning (mLearning) aus. Auf dem CeBIT-Stand des ‘Innovationsland NRW’ (Hannover 2.-6.3.2010, Halle 9/Stand D06, Innovationsland NRW) zeige ich das Pediaphon, aufgrund von Terminengpässen mit aktuellen PRT-Projekten kann ich leider nur vom 4.-6.3. am Stand sein. Ich teile mir den Stand mit den Kollegen Maciej Kuszpa und Sandro Mengel vom Forschungsprojekt Mobile Learning an der FernUniversität in Hagen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik ergeben sich spannende Synergien für mLearning an der FernUni.
Beim ‘future talk” Event in der Session zu ‘future learning’ werde ich am Samstag einen Vortrag zum Thema ‘Wikipedia akustisch – Mobile Learning mit dem Pediaphon’ beisteuern.
(Samstag, 6. März 2010, um 10.00 Uhr, (Halle 9, Stand A30)
Als Eyecatcher gibt es dieses Mal einen neuen Roboter zu sehen:
Am dritten Learntec Tag hat es noch ein umfangreicheres Interview fuer
den Deutschlandfunk (Sendung Campus und Karriere) gegeben, moderiert hat
wieder Herr Thomas Wagner:
Der Flash-Player spielt die Datei direkt vom Server des Deutschlandradio:
Mit Ungarisch und Rumänisch sind nun zwei weitere europäische Sprachen für
das Pediaphon verfügbar. Auch hier wird die jeweilige Wikipedia in der
Landessprache als Quelle für die gesprochenen Artikel verwendet. Mit 150453
(Ungarisch) und 135813 (Rumänisch, Stand 11.1.1010) Artikeln gehören diese
Wikipedia-Varianten zu den mittelgroßen Sprachversionen.
Die deutschsprachige Wikipedia ist mittlerweile Millionär, am 27.12.2009
wurde die magische Grenze von einer Millionen Artikel durchbrochen. Der
millionste Artikel ist der über Ernie Wasson, einem amerikanischem
Botaniker (Der Artikel gesprochen durch das Pediaphon).
In diesem Jahr präsentiere ich das Pediaphon wieder auf der Learntec
(Karlsruhe, 2.-4.2.2010, Halle 1, Stand D2) als beispielhafte Anwendung für
mobile Learning (mLearning). Auch auf dem CeBIT-Stand des ‘Innovationsland
NRW’ (Hannover 2.-6.3.2010, Halle 9/Stand D06, Innovationsland NRW) zeige
ich wieder das Pediaphon, aufgrund von Terminengpässen mit aktuellen
PRT-Projekten kann ich leider nur vom 4.-6.3. am Stand sein. Ich teile mir
den Stand mit den Kollegen Maciej Kuszpa und Sandro Mengel vom Forschungsprojekt Mobile Learning an der FernUniversität in Hagen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Lehrgebiet Bildungstheorie und
Medienpädagogik ergeben sich spannende Synergien für mLearning an der
FernUni.
Für den geneigten Leser dieses Blogs kann ich einige Freikarten für beide
Messen zu Verfügung stellen. Einfach per Mail melden bei andreas PUNKT
bischoff AT fernuni-hagen PUNKT de!
Die Fernbedienung des Pioneer 3 AT Mobilroboters über Mobiltelefone habe ich
bereits 2006 realisiert. Nun ist nicht nur das Telefon sondern auch der
Roboter über das UMTS-Netz direkt an das Internet angebunden. Damit der
Roboter als Server agieren kann, was im UMTS-Netz wegen privater IP-Adressen
eigentlich nicht möglich ist (wahrscheinlich als Sicherheitsfearture
gedacht), sind mehrere SSH-Tunnel zu einem öffentlich erreichbaren Rechner
aufgebaut worden, so dass Kommandos und Video-Stream an beliebige Clients
(auch in das UMTS-Netz) weitergeleitet werden können. Wenn die
UMTS-Netzversorgung nicht gegeben ist, findet ein Fallback zu GPRS statt
(grüne LED anstatt Blau für UMTS, siehe Bild). Angebunden ist der Pioneer
über ein Huawai E169 USB-UMTS .Modem (in USB-Stick Bauform auch unter dem
Namen Vodafone Mobile Connect Model K3520 HSDPA USB STICK ohne Simlock im
Handel erhältlich). Beide Geräte (der PDA und der Roboter) arbeiten zur Zeit
im D1-UMTS-Netz (MoobiAir), für das hier am Lehrgebiet zwei
Datenflat-Verträge verfügbar sind.
Für die Unterstützung des HUAWEI E169 musste der Linux-Kernel des Roboters
auf die Version 2.6.18 gebracht werden. Die Einwahl übernimmt hier wvdial
auf der Konsole, mit usbmodeswitch muss das Modem noch zur Zusammenarbeit
mit Linux überredet werden, da es sonst nur als ‘usb storage’ (was wohl als
Feature für die Erstinstallation der Windowstreiber gedacht war) erkannt
wird.